Pigmentierte Läsionen
- Sonnenflecken
- Altersflecken
- Braunverfärbungen nach Entzündungen und nach Verödungstherapien von Venen
Pigmentierte Hautveränderungen wie insbesondere Altersflecken werden in zunehmendem Maße von den betroffenen Personen als kosmetisch störend empfunden. Altersflecken treten ab dem 50. Lebensjahr bei jeder 2. Frau und bei jedem 5. Mann auf.
Es gibt vielfältige Arten pigmentierter Hautveränderungen, die sich jedoch untereinander grundsätzlich in ihren morphologischen und histologischen Eigenschaften unterscheiden. Aus diesem Grunde sollte die Bewertung und Therapie pigmentierter Läsionen grundsätzlich Fachärzten für Dermatologie vorbehalten sein. Es empfiehlt sich vor der Entfernung von pigmentierten Hautveränderungen einen sogenannten "Haut-Cheque" durchführen zu lassen. Durch diese "von Kopf bis Fuß"-Untersuchung mithilfe des Auflichtmikroskopes oder des Fotofinders® vom Hautfacharzt ist sichergestellt, dass nur wirklich gutartige Hautveränderungen gelasert werden. In unklaren Fällen sollte besser eine Probebiopsie (kleines Hautstück von 3 mm Durchmessern) genomen werden, die dann histologisch vom Dermatopathologen untersucht wird.
Gutartige pigmentierte Läsionen wie der Lentigo simplex oder der Lentio senilis (Alters- oder Sonnenflecken) können mit der Lasermedizin sehr unproblematisch behandelt werden. Gütegeschaltete Laser strahlen kurze Lichtpulse im Nanosekundenbereich ab, die aufrund ihrer Wellenlänge selektiv vom Hautpigment Melanin absorbiert werden. Die Laserbehandlung selbst ist unkompliziert und wird in der Regel ohne oder mit oberflächlicher Betäubung ambulant durchgeführt. Unmittelbar nach der Laserbehandlung erscheint die bestrahlte Hautpartie für kurze Zeit weißlich. Danach wird sich vorübergehend ein leichter Schorf bilden. Die Abheilung erfolgt fast immer narbenfrei.
